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 | Mein Weltbild für spirituelle Rückführungen |
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Jede Therapie basiert auf einem Weltbild
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Jede Therapie basiert auf dem Weltbild des jeweiligen Therapeuten, der sie gibt und beeinflusst diese in einem nicht unerheblichen Maße. Obwohl die Art von Reinkarnationstherapie, die ich gebe, nicht Therapeuten zentriert ist, sondern eher den Klienten in den Mittelpunkt stellt, gilt das auch für meine Therapie. Deswegen beschreibe ich im Folgenden meine Sicht der Dinge.
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Weltbilder verändern sich im Laufe des Lebens
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Mein Weltbild hat sich in jeder Phase meines Lebens geändert. Und wie ich die Welt heute sehe und verstehe, wird sich wohl auch noch im Laufe der Zeit wandeln. Wobei ich in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht habe, dass sich mir eher neue Ebenen erschlossen haben, als dass sich mein Weltbild grundsätzlich verändert hat. Aber auch das kann sich noch ändern...
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Wir sind auf der Erde um Erfahrungen zu machen
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Wir Menschen sind auf die Erde gekommen um die verschiedenartigsten Erfahrungen zu machen und somit unser Bewusstsein zu erweitern. Über die Art der Erfahrungen gibt es aus der Sicht unserer Seele keine Wertung. Jede Erfahrung ist in sich wertvoll. Natürlich gibt es in unserer polaren, dreidimensionalen Welt Erfahrungen, die wir eher als angenehm und erstrebenswert halten und andere, die wir eher zu vermeiden suchen. Aber das stellt die Ebene unseres Egos dar und nicht die unserer Seele. So gehören moralische Wertungen auch in die Welt des Egos und nicht in die unserer Seele.
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Das "leidige" Ego
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Das Ego ist der Teil unserer Seele, mit dem wir hauptsächlich Erfahrungen auf der Erde machen. Dieser Teil dient uns hier sehr und wird von der Seele hoch geschätzt. Er ist weder „unterentwickelt“ noch steht er – aus der Perspektive der Seelenebene – im Widerspruch zur Seele. Identifizieren wir uns jedoch sehr mit unserem Ego und verlieren den spürbaren Kontakt zu unserer Seele, dann haben wir oft die Tendenz uns in unseren Erfahrungen in der polaren Welt zu verlieren. Das sind die Zeiten, in denen wir einen Anstoß von Außen (z.B. durch eine spirituelle Therapie, wie die Reinkarnationstherapie) brauchen, damit wir wieder den Blick erheben können.
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Hilfe zur Kontaktaufnahme mit der eigenen Seele
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In meinem Bild von Therapie, bekommt der Klient vom Therapeuten jedoch nichts, was er nicht schon in sich hätte. Die Seele jedes Menschen ist unendlich weise, kennt die Antworten auf alle Fragen und weiß um den nächsten Schritt. Der Therapeut hilft dem Klienten nur, wieder Kontakt mit seiner Seele aufzunehmen, und begleitet ihn auf seinem Weg in die Lösungen seines Problems.
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Der beste Lehrer ist unsere Umwelt
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Der beste Lehrer, den wir haben, ist nicht irgendein besonderer Therapeut oder Guru. Es ist unser tagtägliches Leben und das, was wir in ihm erfahren. Denn all das dient unserer Bewusstwerdung.
Da wir uns selber am wenigsten sehen können, dienen uns unsere Mitmenschen dazu, uns zu erkennen. Nicht nur die Menschen um mich herum, auch meine gesamte Umwelt fungiert wie eine Art Spiegel, in dem ich mich selber sehen kann.
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Es gibt keine Opfer
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Bei dieser Sichtweise gibt es kein Opferdenken mehr, denn alles, was ich erlebe ist – von einer höheren Warte aus – von mir so erschaffen.
Trotzdem erleben wir uns in unserem Alltag immer wieder als Opfer. Denn häufig spalten wir die ungeliebten Anteile von uns ab und projizieren sie auf unsere Mitmenschen, von denen wir uns wiederum als Opfer fühlen.
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Alles Ungeliebte ist im Schatten
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Zu diesen ungesehenen Anteilen von uns, auch Schatten genannt, haben wir oft jeglichen Kontakt verloren und sind uns auch nicht mehr darüber bewusst, sie zu brauchen. Im Gegenteil, wir wollen sie vielmehr mit aller Kraft loswerden: entweder, wir halten sie mit viel Energie unten, damit sie nicht sichtbar werden, oder wir projizieren sie auf unsere Mitmenschen und unsere Umwelt, um sie dort zu bekämpfen.
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Heil-Werden bedeutet, den Schatten anzunehmen
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Und doch sind es genau diese ungeliebten Teile, die wir für unsere Heilwerdung wieder zu uns zurücknehmen müssen. Dieser Prozess, den eigenen Schatten erstmal zu sehen, und ihn als einen Teil von sich wieder anzunehmen, wird in der Therapiesprache ‚Schattenintegration’ genannt, und ist der wichtigste Teil der Reinkarnationstherapie.
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